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Traditionelles Handwerk verspricht noch immer gute Einnahmen: Auf dem Weg durch die engen Gassen fällt auf, dass viele der vergitterten Fenster im Erdgeschoss der schmuckvoll mit Blumen dekorierten Häuser halbrunde Einbuchtungen haben, die so genannten orejeras. „Diese dienen den Leuten dazu, zu sehen, wer sich vor ihrer Haustür befindet. Denn wegen der Gitter können sie den Kopf nicht aus dem Fenster strecken", erklärt José Calzado, der Inhaber einer kleinen Korbflechterei. „Ich betreibe meinen Laden schon seit über 35 Jahren. Und so lange die Touristen so zahlreich nach Arcos kommen, ist es durchaus ein lohnendes Geschäft", sagt der 72-Jährige. Auch Teppichknüpfer und vor allem Töpfer verdienen in der Altstadt von Arcos mit traditionellem Handwerk noch immer gutes Geld.    

Brotsuppe, Mangold und Artischocken: Gut gegessen und getrunken wird in Arcos natürlich auch. Am Nachmittag empfiehlt sich ein Abstecher in das Hotel Marques de Torresoto. In dem wunderschönen arkadengesäumten Hof des Hotels werden kühle Getränke serviert. Typische Gerichte der Region sind Ajo Molinero, eine schmackhafte Brotsuppe, Mangoldeintopf (potaje de acelgas), gefüllte Artischocken und besonders die bollos de Semana Santa, süßes Gebäck, das nicht nur in der Osterwoche schmeckt.Übrigens, wer Arcos besucht, sollte unbedingt einen Abstecher zum Stausee machen (Bild unten links). Denn dort kann man nicht nur allerlei Wassersportarten betreiben, vielmehr bietet sich von den Ufern des Sees - besonders in den Abendstunden - ein unvergesslicher Blick auf das auf der Felsenkuppel gelegene Städtchen, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart die Hand reichen.

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