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Arabisches und Gotisches im Zusammenspiel: Die Besichtigungstour beginnt in der Cuesta de Bélen, eine steile Straße, an deren Anfang einst das arabische Stadttor stand. Der Weg führt hinauf zum Palacio del Conde de Aguila, ein im 15. Jahrhundert im Mudéjar-Stil erbauter Palast. Über die Calle Nueva geht es zur Plaza Cabildo. Hier steht eines der hervorstechendsten Gebäude der Stadt: die Iglesia Santa Maria.(Bild oben links). Die schönste Kirche am Ort wurde im gotischen Stil auf den Resten der alten arabischen Moschee errichtet. In ihrem Inneren beherbergt sie Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert.Gleich neben der Kirche befindet sich das 1634 eingeweihte Rathaus und der Parador der Stadt, der wegen seiner exponierten Lage zu den reizvollsten Unterkünften der Region zählt. Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich eine beeindruckende Aussichtsplattform, die einen einzigartigen Blick über die Felsenschlucht des Guadalete und die sich dahinter ausbreitende Ebene von Cádiz offenbart.      

Mit Sorgfalt hegen die Einheimischen die schönen Gassen in der Altstadt: Den Weg in die urigen, verwinkelten Gassen der Altstadt ziert der Arco de Matrera, das einzig erhaltene Tor der alten Stadtmauer. Über die Calle Esceribano gelangt man zum Convento de las Mercedarias. Die alten Gemäuer des heutigen Klosters beherbergten bis 1642 das örtliche Gefängnis. Heute werden hier Gebäck und Süßwaren aus eigener Produktion verkauft.Der weitere Streifzug durch die Altstadt führt vorbei an freundlich grüßenden Menschen zur Iglesia de San Pedro (Bild unten links).. Auch dieses christliche Bauwerk basiert auf arabischen Gemäuern. Bis zum 14. Jahrhundert stand hier eine maurische Festung. Die Fassade der heutigen Kirche wurde im 18. Jahrhundert nach dem Vorbild großer barocker Bauwerke erneuert. Der Altar der Kirche ist der älteste der Provinz Cádiz.

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