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eltocal3Zu beiden Seiten des Weges sieht man Höhlen in den Wänden, über die die Gesichter gleichenden Felsformationen mit stiller Würde zu wachen scheinen. Die Pflanzenwelt, die man durchschreitet, bietet einen ungeahnten Artenreichtum. Hat man soeben noch einen Tunnel aus Brombeerhecken passiert, entfalten sich plötzlich ganze Wiesen von blaublühendem Immergrün. Zwischen Gebüsch und Felsen geht es vorbei an allen Arten von blühenden Kakteen, Mini-Agaven, dunkelvioletten Schwertlilien und rosafarbenen, großblühenden Trichterwinden. Die Flora des Torcal bietet immer wieder neue Überraschungen. Rosen, Lavendel, Rosmarin und Thymian verbreiten ihren aromatischen Duft, so daß die Wanderung auch für die Geruchssinne der reinste Genuß ist. Blumenliebhaber können sich hier gar nicht satt sehen. Sie sollten gleich mehrere Filme mitnehmen, um die Erinnerung an diesen einzigartigen Ausflug wachzuhalten. An Tieren bekommt man neben Eidechsen bisweilen auch Bergziegen und Schafe zu Gesicht, auf jeden Fall aber den einen oder anderen Adler oder Falken. Besuch von Antequera zum AusklangNach der Wanderung lohnt es sich, noch einen Abstecher nach Antequera zu machen. Die Stadt hat laut ihren Bewohnern die höchste Kirchendichte Spaniens. Für Kirchenliebhaber vor allem zu empfehlen ist die Besichtigung der Real Colegiata de Santa María la Mayor im Zentrum, neben der Burgruine und Resten von römischen Thermen sowie die Kirchen San Sebastian, San Juan und San Pedro. Hier sollte man auch die typische porra probieren, eine Art Gazpacho, das Schaumgebäck bienmesable und die mollete-Brötchen.

 

 


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