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Rundgang durch eine Oase der Ruhe "El Tocal" (aus Costa del Sol Nachrichten)

eltocalwanderrute1Wer sich bereits satt gesehen hat an der Landschaft der Küstenorte mit ihren Sandstränden und überfüllten Straßen und Cafés, der findet nur etwa 40 Kilometer im Landesinneren eine Oase der Ruhe, wo die Natur noch nahezu unberührt ist:
Das Kalkgebirge „El Torcal" vor Antequera, in einer Höhe von mehr als 1.200 Metern gelegen, bietet bezaubernde Ausblicke auf bizarre Gesteinsformationen, auf eine einzigartige Vegetation, die Nordeuropäer immer wieder aufs neue überrascht, sowie auf die wunderbare Welt der iberischen Gebirgsfauna.

Entstehung des Gebirges
Die Entstehung des Gebirges geht zurück bis auf die Zeit des Jura vor etwa 160 bis 170 Millionen Jahren. Damals befand sich der heutige Höhenzug im Meer, wovon heute noch fossile Ablagerungen zeugen. Im Tertiär vor 25 bis 100 Millionen Jahren kam es dann zur Gebirgsbildung, und der Torcal wurde in seine jetzige Höhe gehoben.
Durch Regenwasser und andere geologische Kräfte wurde das Kalkgestein des Torcal geformt, und es entstand daraus ein wahres Labyrinth aus in den Himmel ragenden Steinsäulen, atemberaubenden Schluchten, malerischen Felswänden und Höhlen. Teilweise erinnern die Felsformationen an menschliche Gesichter, teils an Schlösser und Burgen, teils rufen sie Assoziationen hervor, die nur derjenige nachvollziehen kann, der sich selbst den Reizen der Natur hingibt. Die unvorstellbare Vielfalt der Gesteinsformationen belegen die Namen, die man ihnen gegeben hat. „Ägypter", „Schildkröte", „Blumentopf", „Fernglas", „Dunkle Gasse", „Tabaksgasse" sind nur einige der Bezeichnungen, die ihnen der Mensch in seinem begrenzten Vorstellungsvermögen verliehen hat.


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