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Die Calle Larios im neuen Kleid - Malagas erste Adresse, Laufsteg für Patrioten und Gute Stube der Stadt  Spanien Aktuell

Alle waren sich einig - die Neugestaltung der Calle Larios, Malagas beliebter Flanierstraße, war eine gute Idee. Nicht ein negativer Kommentar von Geschäftsleuten und Politikern, kein Wenn und Aber wurde bei der Einweihung am 14. Dezember laut. Aus der ewig verstopften Verkehrsarterie wurde ein breiter Boulevard. Damit bekamen die anliegenden Geschäfte eine neue Chance. Unter diesem Gesichtspunkt ist sie Beginn für ein progressives und integrales Projekt, das eines Tages zur autofreien Zone in der gesamten Altstadt führen wird.
Um das zu erreichen, hat die Calle Larios keineswegs ihren bisherigen Charakter verändern müssen. Dafür sorgen die ehrwürdigen großbürgerlichen Fassaden rechts und links. Aber vor allem dem guten Geschmack der Stadtväter ist es zu verdanken, dass hier diesmal keine „Modernisierung" stattgefunden hat, wie wir das in Malaga schon öfter beobachtet haben. Man sehe sich als Beispiele dafür nur den Marine-Platz am Beginn der Straße, oder den Flußpark an der Guadalmedina-Mündung an...
Bürgermeister Franzisco de la Torre platzte am Tag der Eröffnung vor Stolz fast aus den Nähten. „Die Wirklichkeit hat unsere Vorstellungen weit übertroffen", freute er sich. „Die Neugestaltung der Straße ist ein wichtiger Impuls für die Verkehrsberuhigung der gesamten Altstadt". An Werktagen wurde sie von 16.000 bis 17.000 Autos befahren. Die „Operation Larios" betrifft nicht nur die Straße selbst, sondern auch ihr Umfeld.

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